Auch den letzten Brocken aus dem Weg geräumt

Die SG Heckenland Niersbach freut sich über den Kreispokalsieg!
Die SG Heckenland Niersbach hat das Kreispokalfinale 2016 gewonnen und sicherte sich damit erstmals diese Trophäe. Im Endspiel in Reil glückte der Mannschaft von Coach Michael Urbild vor 350 Zuschauern durch das goldene Tor von Matthias Steffen ein 1:0-Erfolg. Nach der Pokalübergabe durch Kreischef Walter Kirsten und Verbands-Vize Alois Stroh feierte Niersbachs Mannschaft mit den Anhängern bis in die Nacht.

Reil/Mosel. Es war ein emotional geführtes, sehr ausgeglichenes und gutklassiges Finale, das die 350 Zuschauer in Reil erlebten. Dabei besaß der A-Ligaditte Veldenz zunächst ein deutliches Chancenplus, doch erneut gingen die Schützlinge von Trainer Rudi Roth fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um. Michael Mayer, Andreas Steffen, Pierre Swoboda und Alexander Braun hätten den Favoriten zwingend in Führung bringen müssen, doch Pascal Löw im Niersbacher Kasten entschärfte drei dieser Hochkaräter mit überragenden Paraden. Ein Treffer für Veldenz wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Die einzige gute Chance auf Seiten des B-Ligisten, der in den Runden zuvor serienweise höherklassige Klubs eliminierte, hatte Christopher Zwang, der alleinstehend vor dem Veldenzer Keeper Dirk Schupraß die Kugel nicht vorbeilegen konnte. "Wir hatten genügend Chancen, in Führung zu gehen", trauerte Veldenz' Coach Roth den vertanen Chancen nach. In der zweiten Halbzeit nämlich wurde Niersbach besser und nach vorne zwingender. Matthias Steffen und Marius Hesse scheiterten an Schupraß, auch Swen Valerius brachte die Kugel nach einem Konter nicht am Torwart vorbei, traf nur den Pfosten (62.). Doch nur drei Minuten später reifte die Entscheidung, als nach Ecke von Valerius aus dem Gewühl heraus Steffen per Kopf an den Ball kam und die Kugel irgendwie ins lange Eck trudelte. "Da haben wir die Situation nicht gut geklärt. Wenn jemand das Pokalfinale gewinnt, ist das immer verdient", resümierte ein enttäuschter Veldenzer Coach Roth, der 2012 mit dem SV Zeltingen selbst den Pokal gewann. Veldenz blieb zwar bei Eckbällen und Freistößen brandgefährlich, doch Löw sowie die beiden Innenverteidiger Wolfgang Wagener und Florian Platz leisteten ganze Arbeit. Acht Minuten vor Schluss sah Schupraß nach einer Notbremse am durchlaufenden Mario Menecke Rot. Schupraß, übrigend gebürtiger Niersbacher, machte zwangsläufig Platz für den Ersatzkeeper Simon Steinke und der hielt den Elfmeter von Christian Lehnert fest (82.). Doch selbst dieser Lapsus war dann egal. "Es ist schön, den Pokal in den HImmel zu reißen. Die ganze Mannschaft war außer Rand und Band. Wir haben uns nicht nur teuer verkauft, sondern auch einen geilen Fußball gespielt. Wir haben gezeigt, dass im Heckenland auch ein richtig guter Fußball gespielt wird", freute sich Niersbach-Coach Michael Urbild. Mannschaft und Fans feierten noch in Reil und zogen dann nach Binsfeld in eine örtliche Diskothek weiter. Die letzten Pokalhelden sollen dort erst in den frühen Morgenstunden gesichtet worden sein. (L.S.).
Quelle: FuPa.net

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